Verantwortlich: Kerstin Möri
Bereitgestellt: 01.09.2025
Biodiversitärer Kirchgarten
Festival der Natur - Biodiversität im Kirchgarten
Die Kirchgemeinde Aarberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Biodiversität in diesem Gartenstück zu fördern und darum die Voraussetzungen für eine artenreichere Umgebung zu schaffen. Wichtige Elemente sind hier der Schlemmsand und der offene Boden. 70-80% der Wildbienen sind bodennistend und brauchen darum offene und wenn möglich sonnige Böden, in dem sie sich eingraben können. Weiter dient der lehmhaltige Sand als Baumaterial für nestbauende Bienen. Wichtig sind auch Hohlräume, in welche sich die Tiere zurückziehen und wo sie dann auch überwintern können. Dafür wurden Asthaufen und Steinelemente eingebaut. Jeweils im Herbst werden zudem die Pflanzenstängel bewusst stehen gelassen, damit die Schmetterlinge und auch andere Insekten daran überwintern können. Das Äärli ist ein äusserst wichtiges Angebot und erhöht den Anteil an möglichen Wildtieren drastisch. Grundsätzlich wird mit dieser neuen Bepflanzung Sandbienen, Schwebefliegen, Schmetterlingen, Eidechsen, holzbewohnenden Käfern, Igeln und Kröten Nahrung und Behausung angeboten, was wiederum auch Futter für Vögel nach sich zieht. Die gesetzten Pflanzen wurden nach Zeigerwerten ausgesucht, weswegen sie gut an diesen Standort passen. Pflanzen, die uns etwas über die Beschaffenheit des Bodens verraten, auf dem sie wachsen, heißen Zeigerpflanzen. Besonders zu erwähnen sind hier die Kohldistel, die wilde Karde, das weidenblättrige Ochsenauge, die Glockenblume, das zottige Weidenröschen und das Immenblatt. Grossen Einfluss auf das gute Gedeihen dieser Pflanzen haben die hiesigen Insekten, welche die Bestäubung übernehmen. Ist das passende Insekt in der Nähe, wird es seinen Beitrag zur Erhaltung der Pflanze leisten.
Gerne laden wir Sie ein, den Kirchgarten beim Äärli vorsichtig zu betreten, innezuhalten, zu lauschen, zu riechen, zu entdecken und zu beobachten. Mit diesem kleinen Fleckchen Erde weisen wir auf die Achtsamkeit für Gottes wunderbare und vielfältige Schöpfung hin und wir freuen uns sehr, dass wir zu deren Erhalt einen wichtigen Beitrag leisten können.
Die Kirchgemeinde Aarberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Biodiversität in diesem Gartenstück zu fördern und darum die Voraussetzungen für eine artenreichere Umgebung zu schaffen. Wichtige Elemente sind hier der Schlemmsand und der offene Boden. 70-80% der Wildbienen sind bodennistend und brauchen darum offene und wenn möglich sonnige Böden, in dem sie sich eingraben können. Weiter dient der lehmhaltige Sand als Baumaterial für nestbauende Bienen. Wichtig sind auch Hohlräume, in welche sich die Tiere zurückziehen und wo sie dann auch überwintern können. Dafür wurden Asthaufen und Steinelemente eingebaut. Jeweils im Herbst werden zudem die Pflanzenstängel bewusst stehen gelassen, damit die Schmetterlinge und auch andere Insekten daran überwintern können. Das Äärli ist ein äusserst wichtiges Angebot und erhöht den Anteil an möglichen Wildtieren drastisch. Grundsätzlich wird mit dieser neuen Bepflanzung Sandbienen, Schwebefliegen, Schmetterlingen, Eidechsen, holzbewohnenden Käfern, Igeln und Kröten Nahrung und Behausung angeboten, was wiederum auch Futter für Vögel nach sich zieht. Die gesetzten Pflanzen wurden nach Zeigerwerten ausgesucht, weswegen sie gut an diesen Standort passen. Pflanzen, die uns etwas über die Beschaffenheit des Bodens verraten, auf dem sie wachsen, heißen Zeigerpflanzen. Besonders zu erwähnen sind hier die Kohldistel, die wilde Karde, das weidenblättrige Ochsenauge, die Glockenblume, das zottige Weidenröschen und das Immenblatt. Grossen Einfluss auf das gute Gedeihen dieser Pflanzen haben die hiesigen Insekten, welche die Bestäubung übernehmen. Ist das passende Insekt in der Nähe, wird es seinen Beitrag zur Erhaltung der Pflanze leisten.
Gerne laden wir Sie ein, den Kirchgarten beim Äärli vorsichtig zu betreten, innezuhalten, zu lauschen, zu riechen, zu entdecken und zu beobachten. Mit diesem kleinen Fleckchen Erde weisen wir auf die Achtsamkeit für Gottes wunderbare und vielfältige Schöpfung hin und wir freuen uns sehr, dass wir zu deren Erhalt einen wichtigen Beitrag leisten können.

