Frohgemuter Rückblick

Sonnenuntergang am Frienisberg (Foto: Ueli von Känel)
Mit grosser Freude blicke ich auf die bald sechs Monate (Juli – Dezember) zurück, in denen ich meine Kollegin Pfrn. Rahel Vögeli während ihres Studienurlaubs (Studiensemester) vertreten durfte. Bereits in den ersten Monaten des Jahres versah ich in Aarberg punktuell pfarramtliche Dienste.
Ich traf hier ein sehr wertschätzendes, motivierendes Team an – vom Pfarrkollegium, über den Kirchgemeinderat, das Sigristinnenteam, das Organistenteam, insbesondere Miroslaw Boyadzhiew, und sämtliche übrige Mitarbeitenden bis zu den Freiwilligen. Ich habe die Kirche und das Kirchgemeindehaus als Orte erlebt, wo ich inspirierende, hoffnungsvolle und fröhliche Feiern und Diskussionsrunden erlebte. Dass ich es hier mit einer historisch spannenden kleinen Stadt zu tun hatte, konnte ich mir auch reichlich zu Gemüte führen lassen. Ich habe miterlebt, dass die Aarberger ihr Städtchen, vorab den Stadtplatz, lieben und auch stolz sind auf dieses. Aber Aarberg ist noch viel mehr als der Stadtplatz. Die seelsorgerlichen Besuche, Tauf- und Trauergespräche führten mich hinaus bis an die Grenze zu Kappelen und auf die andere Seite hinauf nach Spins, wo ich mich an einen ursprünglichen Bauernstand erinnert sah, der mir «heimelet», indem in mir als ehemaligem Simmentaler die schöne Zeit mit einer einigermassen intakten Landwirtschaft (mit einem reellen Milchpreis für die Bauern) aufstieg. Bis am 31. Dezember werde ich der Kirchgemeinde Aarberg zur Verfügung stehen und freue mich noch auf die adventlich-weihnächtlichen Anlässe.
Für alle Unterstützung und Wertschätzung, die ich seitens des Teams (aller Mitarbeitenden und Freiwilligen) und von seiten vieler Gemeindeglieder entgegennehmen durfte, danke ich vielmals; ich darf viele schöne Erinnerungen mitnehmen und wünsche Euch alles Gute, viel Hoffnungsvolles und Gottes Segen.
Pfr. Ueli von Känel



Lieber Ueli
Deine Stellvertretung in Aarberg ist jetzt zwar noch nicht zu Ende.
Wir möchten dir aber schon jetzt ganz herzlich für deine Arbeit danken. Du hast dich sofort in das Pfarrteam und in die Kirchgemeinde integriert, hast dich in allen Sparten engagiert und bringst mit deiner angenehmen, ruhigen Art und deinem unverwechselbaren Simmentaler-Dialekt in deinen Gottesdiensten eine angenehme Stimmung auf.
Wir lassen dich nicht gern gehen. Jedoch wissen wir, dass wir in dir eine Person gefunden haben, die wir für allfällige Stellvertretungen wieder anfragen können. Dafür danken wir dir auch sehr herzlich.
Wir wünschen dir jetzt vor allem viel Zeit für deine vielfältigen Hobbies, sei es für die Meteorolgie, das Fotografieren oder für die Italianità, die neben deinem Engagement für die Waldenser-Bewegung und dein Faible für die feine Küche auch deine Leidenschaft für den Fussball beinhaltet.
Von Herzen alles Gute wünschen dir
Der Kirchgemeinderat und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter